Wie Du Dich und Deinen neuen Blog bekannt machen kannst. (+Einblick in einen Artikel der über 50,000 gelesen wurde)

Kennst Du das?

Du hast Deinen neuen Blog gestartet. Die ersten Artikel sind veröffentlicht. Du hast eine Facebook Seite eingerichtet und teilst dort fleißig Deine Beiträge. Aber außer Deinen Eltern und Deiner Oma hat sich bislang noch niemand auf Deine Seite verirrt.

Und jetzt fragst Du Dich:

Wie soll ich meinen Blog nur bekannt machen!?

Mit dieser Frage stehst Du nicht alleine da.

Es gibt geschätzt eine halbe Milliarde Blogs weltweit!!

Und die meisten davon dürften nicht mehr als eine Handvoll Leser haben. Für reine Hobbyblogs ist das auch kein Problem. Aber wenn Du mit Deinem Blog Geld verdienen willst oder damit ein Business aufbauen möchtest, dann brauchst Du Leser und Aufmerksamkeit.

Was also kannst Du tun um mehr Aufmerksamkeit für Deinen Blog zu bekommen?!

Dafür gibt es diverse Möglichkeiten auf die ich in den nächsten Wochen im Einzelnen noch genauer eingehen werde.

Hier einige der am häufigsten verwendeten Methoden. Du kannst:

  • Werbung schalten
  • Gastbeiträge schreiben
  • Podcast produzieren
  • Videos erstellen
  • Social Media nutzen
  • Dein Google Ranking durch SEO Maßnahmen verbessern
  • Artikel kommentieren
  • in Foren kommentieren (und zu Deiner Seite linken)
  • etc

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten und alle können Dir dabei helfen neue Leser auf Deinen Blog zu bekommen.

In diesem Beitrag möchte ich aber eine Methode vorstellen, die ich selbst bereits mehrfach erfolgreich angewendet habe und die auch zahlreichen anderen Bloggern gute Ergebnisse gebracht haben.

Es geht um Round Up Posts.

Was ist ein Round Up Post und wie kann er Dir dabei helfen Deinen Blog bekannt zu machen?

Ein Round Up Post ist ein Artikel, bei dem Du einer Reihe von anderen (interessanten) Personen eine Frage stellst und die Antworten in einem Beitrag zusammenfasst.

Was bringt Dir ein Round Up Post?

Ein Round Up Artikel hat mehrere Vorteile für Dich als Blogger:

1. Du stellst Kontakt zu anderen Bloggern bzw. Experten her, woraus sich Kooperationen und Freundschaften entwickeln können
2. Du kannst Dir einen Namen in Deinem Themenbereich machen
3. Du bekommst kurzfristig viel Aufmerksamkeit und viele neue Besucher
4. Du bekommst Backlinks von den teilnehmenden Seiten bzw. durch andere Blogs
5. Du erstellst einen Artikel, der auch langfristig für viele neue Leser sorgen wird
6. Du bekommst mit relativ wenig Aufwand einen umfangreichen, hochwertigen Beitrag

Aber auch für die Teilnehmer hat es Vorteile:

1. Sie können sich weiter als Experte positionieren
2. Sie bekommen neue Besucher
3. Sie bekommen einen Backlink
4. Sie werden in einem Artikel mit zahlreichen anderen Experten genannt

Meine Erfahrung mit Round Up Posts

Als ich 2012 meinen (Haupt-)Blog Phuketastic.com gelauncht habe, startete ich mit einem Round Up Post um den Blog bekannt zu machen. Dabei befragte ich diverse Reiseblogger nach ihren Thailand Geheimtipps. Insgesamt 13 Blogger bzw Betreiber von Thailand-Seiten machten mit.

Das Ergebnis war ein Artikel, der bis heute einer der erfolgreichsten Beiträge auf Phuketastic ist und über 50.000 mal aufgerufen wurde. Über meine Erfahrungen in den ersten Wochen schrieb ich auch einen Gastbeitrag bei Peer von Blogprojekt, den Du hier lesen kannst. Darin zeige ich Dir auch, wie Du einen Round Up planst und umsetzt.

Hier einige Zahlen vom Round Up auf Phuketastic

Aufrufe am Tag der Veröffentlichung: 130
Aufrufe am Tag nach der Veröffentlichung: 80
Aufrufe seit der Veröffentlichung: 54.137
Facebook Likes: 76
Google Plus: 7

Besonders die Zahl der Besuche seit der Veröffentlichung spricht denke ich für sich. Und ich bin mir sicher, dass dieser Round Up Post mit einer der Gründe für den Erfolg von Phuketastic waren. Ganz besonders aber sind es die Verbindungen zu anderen Bloggern, die durch diesen Beitrag entstanden sind und über die diverse Gastartikel, Interviews und letztlich sogar die Teilnahme an einer Mastermind Gruppe entstanden ist. Von zukünftigen Projekten mit dem einen oder anderen ganz zu schweigen.

Die Ergebnisse des Round Ups auf Phuketastic lassen sich also nicht nur in den reinen Besucherzahlen erfassen.

Weiteres Beispiel für einen erfolgreichen Launchpost

Auch wenn ich direkt zum Launch von Phuketastic mit den Besucherzahlen sehr zufrieden war, so sind über 100 Besucher an einem Tag nun auch nichts Außergewöhnliches.
Heute kommen ca. 1000 Besucher pro Tag auf die Seite.

Darum nun ein Beispiel für einen Round Up Post, mit deutlich mehr Besuchern direkt am Tag der Veröffentlichung. Nämlich der Beitrag mit dem ich diesen Blog, den Du gerade liest, gelauncht habe.

Zum Start von diesem Blog stellte ich 19 erfolgreiche Menschen die Frage nach den unrealistischsten Zielen, die sie je erreicht haben. Der daraus entstandene Beitrag übertraf dann die Zahlen vom Start von Phuketastic bei weitem und damit auch meine eigenen Erwartungen.

Hier die Zahlen aus den ersten Tagen nach der Veröffentlichung:

Aufrufe am Tag der Veröffentlichung : 845
Aufrufe am Tag nach der Veröffentlichung: 364
Aufrufe in der ersten Woche nach Veröffentlichung: 1.954
Facebook Likes: 212
Google Plus: 23

Diese Zahlen können sich meiner Meinung nach schon sehen lassen. Seit dem wurde der Artikel noch einige Male via Facebook geteilt bzw. auch in anderen Blogs verlinkt, was dann jedes Mal für einige hunderte neue Besucher sorgte.

Mit einem gut geplanten und ausgeführten Round Up Post kannst Du also in kurzer Zeit eine große Zahl von Lesern auf Deine Seite bekommen. Wichtig ist dann natürlich, dass Du einen Teil dieser Leser auch als Stammleser für Deine Seite gewinnst. Dies wird nicht bei allen neuen Besuchern gelingen aber zumindest ein Teil wird Deine Facebook Seite liken und/oder sich in Deinen Newsletter eintragen. (Darum solltest Du diese Möglichkeiten auf jeden Fall anbieten, wenn Du einen Round Up planst!)

Round Up Beiträge funktionieren meiner Meinung nach in jeder Nische und zu jedem Thema.

Die Personen, die Du befragst müssen dabei nicht unbedingt aus Deiner Nische sein, aber sie sollten schon in irgendeiner Form mit Deinem Thema zu tun haben oder zumindest etwas interessantes dazu zu erzählen haben.

Damit diese Art von Beitrag erfolgreich ist wäre es hilfreich, wenn die Personen, die Du befragst selbst über eine Online Präsenz verfügen, damit sie den Artikel, sobald er online ist, darüber mit ihren Lesern/Fans teilen können.

Um Dir weitere Anregungen für Round Up Posts zu geben hier einige Beispiele von Round Up Posts aus diversen Themenbereichen:

Nur Leidenschaft führt zum Erfolg – 14 Experten im Schnelldurchlauf
Auf dem Blog von Markus Cerenak

Thailand Urlaub? 8 Reiseblogger verraten ihre besten Tipps
Auf dem Blog faszination-suedostasien.de

Ortsunabhängig arbeiten? So wirst Du digitaler Nomade
Auf dem Blog Travelicia.de

Affiliate Markting und Nischenseiten. 5 Expertenprognosen und Tipps für 2014
Auf dem Blog selbstaendig-im-netz.de

Was hast Du auf Reisen über Dich gelernt?
Auf dem Blog 101places.de

Und es müssen nicht immer Round Ups mit Fragen sein. Du kannst auch einfach andere Blogs aus Deinem Themenbereich vorstellen, wie die folgenden Beispiele zeigen:

17 deutsche Blogs, die wirklich helfen, inspirieren und motivieren
Auf dem Blog von valeria-geizer.de

17 coole Blogs, die junge Menschen wirklich weiterbringen
Auf dem Blog anti-uni.com

33 coole Blogs, die Du lesen solltest
Auf dem Blog planetbackpack.de

Was Du beachten solltest, wenn Du einen Round Up planst

Wie Du siehst sind Round Up Beiträge sehr beliebt. In bestimmten Nischen, wie den Reiseblogs gab es bereits so viele Round Ups, dass sie nicht mehr ganz so effektiv sind. Dennoch sind sie ein wirklich gutes Mittel, um neuen Besucher zu bekommen, Dich mit anderen Bloggern zu vernetzen und erste Backlinks für Deine Seite zu gewinnen.

Falls Du jetzt also einen eigenen Round Up planst solltest Du einige Punkte beachten:

1. Die beteiligten Personen sollten schon über eine gewisse Reichweite verfügen.
Natürlich kannst Du auch eine Frage an Deine 5 besten Freunde stellen. Wenn aber keiner davon einen Blog hat oder auf der eigenen Seite 100 Leser im Monat, dann wirst Du darüber kaum neue Besucher bekommen.

2. Die Frage, die Du stellst sollte interessant für Deine Leser sein und Raum für wirklich interessante und/oder hilfreiche Antworten geben.
Welche Fragen brennen Deinen Lesern unter den Nägeln, die ein Experte beantworten kann. Was wolltest Du selbst schon immer mal von den führenden Köpfen Deiner Nische wissen?
Mach die Frage relevant für Deine Leser dann wird der Artikel auch gelesen und geteilt.

3. Stell sicher, dass es Deinen geplanten Round Up so noch nicht gab!
Gib die geplante(n) Frage(n) in Google ein und suche nach Beiträgen zu dieser Frage. Du willst etwas einzigartiges Schaffen und nicht das gleiche Thema noch mal aufwärmen.

Damit sollte einem erfolgreichen Round Up Beitrag eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Deine Aufgabe für heute:
Erstelle Dir eine Liste mit Themen/Fragen, die Du Experten in Deiner Nische stellen möchtest!

Schreib mir in den Kommentaren wann Du Deinen ersten Round Up planst!

4 Antworten
  1. John
    John says:

    Hi Sebastian,

    das sind wirklich sehr beeindruckende Zahlen, wobei alle Teilnehmer einen tollen Effekt haben. Ich denke, dass ich meinen ersten Round Up Post auch bald endlich umsetzen werde – Du hast mich sehr inspiriert:D

    Viele Grüße

    John

    Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] diese Vorgehensweise und natürlich auch Gastbeiträge auf anderen Seiten und Roundup Posts erhöhte ich ich nach und nach meine Leserzahlen und baute meinen Expertenstatus rund um das Thema […]

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